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Hilfsorganisationen kritisieren Sri Lanka

Hilfsorganisationen in Genf beklagen, dass ihnen nur unzureichend Zugang zu den Flüchtlingslagern im Norden Sri Lankas gewährt werde. Die Regierung des Landes weist die Vorwürfe zurück. Sri Lankas Regierung hat seit dem Ende des Krieges gegen die Rebellen der Liberation Tigers of Tamil Eelam (LTTE) im Mai rund 280 000 durch die Kämpfe vertriebene Tamilen in Lagern interniert.weiter


Am Boden: Tamilin in einem Flüchtlingslager. (Bild: Reuters)

"Ärzte ohne Grenzen" leistet Hilfe für Vertriebene

Das Gesundheitsministerium hat ein System eingerichtet, um die Verletzten in den Lagern im Norden Sri Lankas zu behandeln. Die Bedürfnisse der Vertriebenen sind aber nach dem offiziellen Ende der Kämpfe immer noch immens und erfordern zusätzliche medizinische Hilfe. Ärzte ohne Grenzen hat die Kapazitäten, die Aktivitäten in den Vertriebenenlagern auszuweiten - dazu sind aber Genehmigungen durch die Behörden notwendig.weiter


Das Bedürfnis nach medizinischer Hilfe ist nach dem offiziellen Ende der Kämpfe im Norden immer noch immens.

Sri Lanka verhindert Hilfslieferung

Das sri-lankische Verteidigungsministerium hat ein Schiff aus Europa mit Hilfsgütern für tamilische Inlandsflüchtlinge zurückgeschickt.
Das Verteidigungsministerium in Colombo hat die Crew der unter syrischer Flagge fahrenden Captain Ali angewiesen, die sri-lankischen Hoheitsgewässer zu verlassen. Rund 900 Tonnen Medikamente und Nahrungsmittel müssen an Bord bleiben.weiter


Flüchtlingslager nahe Vavuniya

Ärzte wegen Berichten aus Kampfgebiet verhaftet

Während der letzten Wochen des Bürgerkrieges in Sri Lanka gab es nur spärliche Informationen über die im Kampfgebiet eingeschlossenen Zivilisten. Nur einige Ärzte, die die Menschen dort versorgten, lieferten einige zuverlässige Angaben. Nun wurden sie verhaftet.weiter


Flüchtlinge warten in einem Krankenhaus in Mullivakkal auf medizinische Versorgung.(Bild vom 24.04.09)

Amnesty drängt UNO zu Machtwort in Sri Lanka

Wegen der Not der tamilischen Flüchtlinge in Sri Lanka drängt Amnesty International den UNO-Sicherheitsrat, endlich ein Machtwort mit der Regierung in Colombo zu sprechen. Diese solle den Vereinten Nationen und humanitären Organisationen freien Zugang zu den Lagern gewähren, in denen knapp 300.000 tamilische Flüchtlinge ohne ausreichende Versorgung eingepfercht seien, sagte eine AI-Leiterin.weiter


Gefangen hinter Stacheldraht

Amnesty fordert Untersuchung

Amnesty fordert Untersuchung zu getöteten Zivilisten in Sri Lanka
Colombo - Amnesty International fordert eine unabhängige Untersuchung zum Tod zahlreicher Zivilisten in Sri Lanka während der Armeeoffensive gegen die Tamilenrebellen. Die UNO müsse alles unternehmen, "um die Wahrheit über das 'Blutbad' im Nordosten des Landes herauszufinden".weiter




China entdeckt Sri Lanka als strategischen Partner

China hat Sri Lanka als strategisch wertvollen Partner entdeckt. So investiert Peking nicht weniger als eine Milliarde Dollar in den Bau eines Hafens in Hambantota im Südosten der südlich von Indien gelegenen Insel. Damit erweitert China seinen Zugriff auf die Seewege in der Region. Auch in Burma, Bangladesch und Pakistan finanziert China Häfen. Peking wolle dadurch seine Öllieferungen aus dem arabischen Raum sichern, meinen Beobachter. Zugleich verweisen sie aber darauf, dass die Häfen auch als militärische Stützpunkte genutzt werden könnten...weiter


Der chinesische Präsident Hu Jintao (R) mit dem sri lankischen Präsidenten Mahinda Rajapakse

Ein Volk hinter Stacheldraht

Als Mitte Mai die tamilische Rebellenorganisation LTTE erklärte, die Waffen niederzulegen, um weiteres Blutvergießen zu verhindern, schien der mehr als 25-jährige Bürgerkrieg auf Sri Lanka beendet. Doch die Regierung Sri Lankas hält rund 300.000 Tamilen im Norden des Landes in Dschungelcamps fest, Hilfsorganisationen sprechen von Folter und Verschleppungen.weiter


Das Leiden der Tamilen geht weiter...

»Raus aus Colombo!«

Der 25-jährige Bürgerkrieg in Sri Lanka wurde diese Woche offiziell für beendet erklärt. Die Hoffnung auf eine wirkliche Versöhnung zwischen singhalesischer Mehrheit und tamilischer Minderheit ist jedoch gering, denn auch außerhalb des Kampfgebietes wurden Tamilen auf der Insel bisher verfolgt und diskriminiert.weiter


Trotz Kriegsende ist kaum Frieden für die Tamilen in Sicht...

Bürgerkrieg forderte 100.000 Todesopfer

Der Bürgerkrieg in Sri Lanka ist offiziell beendet - doch die Bilanz der Todesopfer fällt erschütternd aus: Uno-Schätzungen zufolge kamen während der jahrzehntelangen Kämpfe bis zu 100.000 Menschen ums Leben.weiter


Der Krieg in Sri Lanka hat nach neuen Schätzungen der Uno bis zu 100.000 Menschen getötet.

Der Preis des Sieges

Sri Lankas Regierung feiert den militärischen Sieg über die Rebellen der "LTTE". Doch 200.000 bis 300.000 tamilische Zivilisten wurden in Internierungslager gebracht - ohne Zugang für Hilfsorganisationen.
Was sich in den letzten Tagen des brutalen Bürgerkrieges in der auf wenigen hundert Quadratmeter geschrumpften Kampfzone abgespielt hat, lässt sich nicht überprüfen. Die Regierung hat während der eineinhalb Jahre dauernden Offensive unabhängige Beobachter daran gehindert, aus dem Kampfgebiet zu berichten. Bis heute hindert sie Mitarbeiter von Hilfsorganisationen und Journalisten daran, mit den auf 200.000 bis 300.000 geschätzten tamilischen Zivilisten aus dem Kampfgebiet zu sprechen, die in Internierungslager gebracht wurden.weiter


Trauernde Tamilen, die alles verloren haben. Colombo feiert aber den Sieg gegenüber der LTTE.

Der Beschluss des deutschen Bundestages

Der deutsche Bundestag fordert die Bundesregierung auf, die humanitäre Katastrophe in Sri Lanka zu stoppen.
Des weiteren "vertritt der deutsche Bundestag die Auffassung dass ein gewisser Maß an Autonomie im Norden und Osten der Unbedingt erforderlich sind,
wenn es für den blutigen Konflikt in Sri Lanka eine langfristige haltbare Lösung geben soll.weiter [62 KB]


Der deutsche Bundestag will der humanitären Katastrophe in Sri Lanka ein Ende setzen.

Ban Ki Moon entsendet Stabschef nach Sri Lanka

NEW YORK. Aus Sorge um die Zivilisten während der Kämpfe zwischen der Armee und den tamilischen Rebellen hat UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon einen Gesandten nach Sri Lanka geschickt. Ban habe den Stabschef Vijay Nambiar für ein paar Tage nach Colombo gesandt, sagte ein UNO-Sprecher am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP. "Der Generalsekretär tut sein Möglichstes, um die Lage in Sri Lanka zu mildern", ergänzte er. Nambiar solle sich für die zehntausenden Zivilisten engagieren, die zwischen den Fronten eingeschlossen sind.weiter


UNO-Stabschef Nambiar Bild: Keystone

Noch immer 100.000 Zivilisten im Kampfgebiet

"Soll wenigstens das Leben der Zivilisten gerettet werden, muss sofort ein Waffenstillstand erklärt werden”. ,,Alles andere ist die Hinnahme eines absehbaren Massakers." (Thomas Seibert, Medico International)
Colombo/Frankfurt (epo.de). - Im Rückzugsgebiet der tamilischen Rebellen im Nordosten Sri Lankas sind nach Schätzungen der UN und srilankischer Menschenrechtsorganisationen noch immer mehr als 100.000 Zivilisten eingekesselt. "Die eingeschlossenen Menschen werden unaufhörlich beschossen. Der Geschützdonner reißt über Stunden hinweg nicht ab”, berichtete Thomas Seibert, Mitarbeiter der Frankfurter Hilfs- und Menschenrechtsorganisation medico international, am Donnerstag nach seiner Rückkehr von einer Reise in das Kampfgebiet. Die Binnenflüchtlinge würden seit Wochen nicht mehr medizinisch und nur sehr unzureichend mit Nahrung versorgt.weiter


Thomas Seibert, Mitarbeiter der Frankfurter Hilfs- und Menschenrechtsorganisation medico international

Der Bürgerkrieg bedroht Zehntausende

NEW YORK: In der Bürgerkriegs-Region auf Sri Lanka sind nach Einschätzung der Vereinten Nationen auch nach einer zweitägigen Feuerpause immer noch mehr als 100.000 Zivilisten in akuter Lebensgefahr. Sollte es zu einer Schluss-Offensive der Regierungstruppen gegen die eingekesselten Tamilen-Rebellen kommen, drohe ein Blutbad, sagte der UN-Beauftragte John Holmes in New York.weiter


John Holmes, Untergeneralsekretär für humanitäre Angelegenheiten der Vereinten Nationen

Pressefreiheit in Sri Lanka

Journalisten bangen um Leben
Sie kamen am Morgen: Als der Chefredakteur der letzten regierungskritischen Zeitung Sri Lankas, Lasantha Wickrematunga, sich auf den Weg zur Redaktion des "Sunday Leader" bei Colombo machte, folgten ihm seine Mörder auf Motorrädern. Dann versperrten sie seinem Wagen den Weg und eröffneten das Feuer. Wickrematungas Tod war der bislang schwerste Schlag für die Pressefreiheit in Sri Lanka, die wie andere Bürgerrechte zum Opfer des Krieges gegen die Tamilen-Rebellen der LTTE geworden ist.weiter


Lal Wickrematunga möchte die Arbeit seines ermordeten Bruders weiterführen.

Verzweifelte Lage für Tamilen in Sri Lanka

Colombo kombiniert gnadenlose Militäroffensive mit Beschwichtigungsmanöver
Sri Lankas Präsident Mahinda Rajapakse täuscht Aktivität vor: Für Donnerstag hat er alle politischen Parteien, einschließlich der Tamilischen Nationalen Allianz, zu einem Treffen eingeladen. Er will über die bestehende Lage beraten lassen. Damit weckt er Hoffnungen auf eine Lösung des seit mehr als drei Jahrzehnten bestehenden ethnisch-sozialen Konflikts, der zum Bürgerkrieg zwischen der tamilischen Minderheit und der singhalesischen Mehrheit führte.
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Eine weinende Mutter

Sri Lanka ignoriert das Europäische Parlament

Ein Tag, nachdem das Europäische Parlament die srilankische Regierung aufgefordert hat, einen Waffenstillstand anzustreben, hat die sri lankische Regierung ihre Antwort gegeben.
Die lautet:,, Das Europäische Parlament hat keine bindende Wirkung für dieses Land."
Somit werden auch die Bemühungen des Europäischen Parlaments abgelehnt.weiter


Das Europäische Parlament fordert einen Waffenstillstand in Sri Lanka. Dieser wird jedoch von der sri lankischen Regierung abgelehnt.


Die humanitäre Situation in Sri Lanka

US-Außenministerin Hillary Clinton hat am 13.März 2009 mit dem srilankischen Präsidenten Mahinda Rakapakse ein Telefongespräch geführt.
Clinton behauptete im Gespräch, dass die Vereinigten Staaten tief besorgt sind über die humanitäre Lage in Sri Lanka.
Sie forderte Präsident Rajapakse auf, die Zivlisten im Kampfgebiet nicht zu bombardieren. weiter


US-Außenministerin Hillary Clinton ist sehr besorgt über die humanitäre Lage in Sri Lanka

Krieg ohne Öffentlichkeit

Mehr als 200 000 Zivilsten sitzen fest in der Kriegszone im Nordosten Sri Lankas – gefangen zwischen den unklaren Fronten im Kampf zwischen Der Zentralregierung und den tamilischen Befreiungstigern von Tamil Elam (LTTE).
In den letzten beiden Monaten haben Bombardements der Regierung über 2000 Todesopfer und über 5000 Verletzte unter der Zivilbevölkerung gefordert. Die Vereinten Nationen sprechen von einer „katastrophalen Situation“.weiter


Die Trauer der Zivilisten im Kriegsgebiet findet kein Ende

Brutaler Krieg der srilankischen Regierung

Die Armee Sri Lankas geht bei ihrem Krieg gegen die LTTE mit brutalster Härte vor, sie nimmt keinerlei Rücksicht auf Zivilisten. Ständig werden Zivilisten bei Armeeangriffen Sri Lankas getötet oder verwundet. Hunderttausende sind eingeschlossen, viele haben keinen Zugang zu humanitärer Hilfe. Das IKRK spricht von "einer der katastrophalsten Situationen, die sie je erlebt haben".weiter


Tobias Pfüger, Mitglied des EU-Parlaments

EU fordert einen sofortigen Waffenstillstand

Das Europäische Parlament fordert einen sofortigen Waffenstillstand in Sri Lanka, damit die Zivilbevölkerung die Kampfzone verlassen kann.
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Das Leiden der Tamilen geht weiter...

"Ärzte ohne Grenzen": Humanitäre Katastrophe

Die Versorgung mit Lebensmitteln und Medikamenten sei zusammengebrochen, Hilfsorganisationen werde der Zugang Region verwehrt. Der Zivilbevölkerung sei es fast unmöglich, zu fliehen - jene, die es doch schaffen, berichteten Schreckliches.weiter


Und die Opferzahl steigt weiter...

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon ist besorgt

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat sich besorgt über die humanitäre Lage in Sri Lanka geäußert. Unter den Opfern der Kämpfe zwischen den Soldaten der Regierung und den Tamilen-Rebellen befinden sich zahlreiche Zivilisten, darunter auch viele Kinder. Um die humanitäre Lage in Sri Lanka zu verbessern, hat der UN-Generalsekretär die Rebellen und die Regierung aufgefordert, die Kämpfe einzustellen.weiter


UN-Generalsekretär Ban Ki Moon

UNO: Sorge über Zivilisten in Sri Lanka

Der UNO-Beauftragte für humanitäre Hilfe, John Holmes, ist über die Lage in Sri Lanka besorgt. Vor dem UNO-Sicherheitsrat in New York sagte er, es gebe deutliche Hinweise darauf, dass die Rebellen der Tamil-Tiger die Zivilisten daran hindern, das Gebiet zu verlassen. Holmes forderte die srilankische Regierung deshalb auf, von einer blutigen Entscheidungsschlacht abzusehen. Die Armee Sri Lankas sei nach eigenen Angaben in die letzte von den tamilischen Rebellen gehaltene Stadt vorgedrungen. weiter




In Sri Lanka bluten auch die Journalisten

Der Journalist Wickrematunge ist nur noch etwa einen halben Kilometer von dem Verlagsgebäude entfernt, als sich ihm zwei Motorräder in den Weg stellen. Vier Männer steigen ab. Sie zerschlagen mit Eisenstangen die Windschutzscheibe und das rechte Seitenfenster seines Wagens. Dann nehmen sie sich den Journalisten vor: Einer der Attentäter rammt Wickrematunge vermutlich eine mit Nägeln gespickte Holzlatte mit voller Wucht in den Kopf. Er ist sofort tot. Seine Verletzungen sind so schwer, dass die Ärzte zunächst glauben, der Journalist sei erschossen worden.

Sri Lanka wird immer mehr zur rechtsfreien Zone. Schlägertrupps stürmen Sendestationen und lauern Journalisten auf - mehrere Reporter wurden bereits ermordet, Dutzende sitzen im Gefängnis. Ihr Vergehen: Alle haben kritisch über die Regierung berichtet. weiter


Der tote Journalist Lasantha Wickrematunge ist in Athidiya, einem Vorort Colombos, aufgebahrt

Offzielle Presseerklärung der EU-Außenministern

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Human Rights Bericht vom 19.02.2009

Laut dem Bericht der Menschenrechtsorganisation Human Right Watch vom 19.02.2009 schlachten die srilankischen Streitkräfte mit Artilleriebeschuss und Bomben die Zivilisten in den sog. Sicherheitszonen und Krankenhäusern ab. Desweiteren beschuldigt HRW die tamilischen Rebellen (LTTE), die Zivilisten davon abzuhalten, das Kriegsgebiet zu verlassen und auf die Flüchtlinge zu schießen, die versuchen in die von der Regierung kontrollierten Gebieten zu fliehen.weiter




EU ruft Konflikt-Parteien zu Verhandlungen auf

Die Außenminister der EU-Staaten fordern die Regierung und die tamilischen Rebellen zu einem Waffenstillstand auf. Der Konflikt könne nicht mit militärischen Mitteln gelöst werden.Die Außenminister der 27 EU-Staaten haben die Regierung in Sri Lanka und die tamilischen Rebellen zu einem sofortigen Waffenstillstand und zu Friedensverhandlungen aufgerufen.weiter




Sri Lanka und die Pressefreiheit

mehr als 15 srilankische Journalisten sind seit dem seit Amtsantritt von Präsident Rajapakse 2006 ermordet worden. Dutzende wurden bedroht, gefoltert, angegriffen. Die Angst geht um, sagt der Menschenrechtsaktivist Jehan Perrera. “Journalisten üben jetzt Selbstzensur”, sagt er. “Sie halten sich zurück, sind sehr vorsichtig geworden mit Äußerungen und Berichten.” Von Pressefreiheit könne in Sri Lanka kaum noch die Rede sein, sagt deshalb Gordon Weiss, Sprecher der UNO in Colombo. “In einem Land im Kriegszustand, wo die Emotionen hochschlagen, wo viel auf dem Spiel steht, gilt das, was normalerweise als gemäßigte Kritik an einer Regierung durchgehen würde, of als Hochverrat.”


Täglich sterben mehr als 200 Tamilen in Sri Lanka

Eingeschl. Zivilbevölkerung per Boot evakuiert

Eine Fähre unter der Flagge des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) hat in Sri Lanka 240 Patienten aus Putumattalan nach Trincomalee evakuiert. Die Menschen sind aus dem Krankenhaus Puthukkudiyiruppu im Norden der Region Vanni geflüchtet, nachdem die Einrichtung wiederholt beschossen worden war.weiter


Ein Rotkreuz-Mitarbeiter sieht zu während ein Soldat einen Rettungswagen bei einer Straßensperre inspiziert.(Quelle: www.drk.de)

Sri Lanka droht "humanitäre Katastrophe"

Oberste Prioriät müsse der uneingeschränkte Zugang zu den Bedürftigen in Sri Lanka haben, sagt Reinhard Fichtl, Delegierter des Schweizer Kinderhilfswerks Terre des hommes. Er betont auch die Wichtigkeit einer politischen Lösung für die kriegsversehrte Insel.Einmal mehr leidet die Zivilbevölkerung: Rund eine Viertelmillion Menschen sind im Kriegsgebiet im Nordosten Sri Lankas den Kämpfen ausgliefert. Viele Menschen sind auf der Flucht, zahlreiche weitere kamen ums Leben oder wurden verwundet.weiter


Rotkreuz-Mitarbeiter bringen einen Verletzten in ein Spital in Anuradhapura. (Keystone)

Hilfswerke fordern Waffenruhe

DUISBURG: Deutsche Hilfsorganisationen haben ein sofortiges Ende der Militäroffensive gegen tamilische Rebellen in Sri Lanka gefordert. Die Armee habe soziale Einrichtungen ohne Rücksicht auf die Zivilbevölkerung bombardiert, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung in Duisburg.
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Der Massaker an unschuldige Zvilisten geht weiter...

Systematische Erschießungen von Flüchtlingen

Hilfsorganisationen besorgt um über 200.000 Menschen
Militäroffensive ohne jede Rücksicht auf Zivilisten
11.02.2009
Frankfurt/Main (ots) - Nach Angaben von Partnern der Hilfs- und Entwicklungsorganisationen und Werke Brot für die Welt, Kindernothilfe, medico international, MISEREOR und Vereinte Evangelische Mission kommt es in Sri Lanka augenblicklich zu einer dramatischen Eskalation des Konflikts. In ihrem Versuch, die in einem Kessel von jetzt nur noch rund 150 Quadratkilometern eingeschlossenen Rebellen der LTTE zu besiegen, nimmt die srilankische Armee offenbar keinerlei Rücksicht mehr auf die 200.000 dort eingeschlossenen Zivilistinnen und Zivilisten. weiter


Nicht selten sind Kinder das Opfer bei dem Massaker

Sri Lanka wirft weiterhin Streubomben auf Kinder

Im Krieg gegen die tamilischen Rebellen wirft die Regierung von Sri Lanka Streubomben auf unschuldige Zivilisten.
Das Verbot von Streumunitionen wurde am 3. 12. 2008 von 107 Staaten unterzeichnet. Die Konvention verbietet Produktion, Gebrauch, Verbreitung und Lagerung von Streumunition und verlangt die Zerstörung der Bestände innerhalb von acht Jahren.Wichtige Produzenten- und Anwenderstaaten (u. a. die USA, Russland, China, Pakistan, Indien und Israel) blieben dem Vertrag fern.
Wie funktioniert Streumunition?
Warum ist sie gefährlich?
Eine Verletzung des Internationalen Humanitären Rechts


Es sind meist Kinder, die durch Streubomben getötet werden. Wo sollen die Kinder hingehen, wenn sogar auf Krankenhäuser Streubomben geworfen wird?!

Radikale Nationalisten greifen Rotkreuz-Büro an

7. Februar 2009, 02:42 Uhr , WELT-Online
Colombo - Radikale Nationalisten haben in Sri Lankas Hauptstadt Colombo gegen die Arbeit des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) protestiert und das Büro der Organisation mit Steinen angegriffen. Nach Angaben des IKRK gingen Fensterscheiben zu Bruch. Mitarbeiter seien nicht zu Schaden gekommen. Anhänger der Nationalen Freiheitsfront (NFF) warfen der Organisation vor, die tamilischen Rebellen zu unterstützen.weiter




Zahl der Todesopfer in Sri Lanka steigt auf 2000

Freitag, 06. Februar 2009, 17:11 Uhr, BILD-Online
Die Zahl der Todesopfer in Sri Lanka ist auf 2000 Menschen angestiegen. Bei den schweren Gefechten zwischen der Armee und der tamilischen Rebellenorganisation LTTE im Nordosten kamen auch hunderte Kinder ums Leben. Mehr als 800 der insgesamt mindestens 4000 Toten und Verwundeten seien Kinder im Alter von unter 15 Jahren, meldet die Nachrichtenagentur dpa. Die tatsächliche Anzahl der zivilen Opfer liege vermutlich noch weit höher als diese Zahlen, die auf Daten beruhten, die in den vergangenen Tagen eingegangen seien. Es sei davon auszugehen, dass die Zahl der zivilen Opfer weiter drastisch steige.




Schweiz appelliert an Konfliktparteien

Das Schweizer Aussenministerium ist besorgt über die humanitäre Lage in Sri Lanka: Die Konfliktparteien sollten den Feindseligkeiten ein Ende setzen und die Menschenrechte respektieren. Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) ist vor allem auch besorgt über die Lage von rund 200'000 Zivilisten, die zwischen die Fronten geraten sind, wie es in einer EDA-Mitteilung vom Donnerstag heisst.weiter




Immer mehr Menschen fliehen aus dem Kriegsgebiet

Colombo (Reuters) - Im Nordosten Sri Lankas sind wegen der heftigen Kämpfe zwischen den Regierungstruppen und den tamilischen Rebellen immer mehr Menschen auf der Flucht. Nach Armeeangaben gelang es am Donnerstag mindestens 800 Zivilisten aus dem etwa 200 Quadratkilometer großen Dschungelgebiet zu entkommen, auf das sich die Gefechte konzentrieren. Hilfsorganisationen zufolge sind etwa 250.000 Menschen in der umkämpften Region eingeschlossen. Demnach mangelt es an Nahrungsmitteln und Medikamenten.weiter




Pressemitteilung vom 04.02.2009 DIE LINKE

Angesichts der dramatischen Zuspitzung des Bürgerkrieges in Sri Lanka erklärt Helmut Scholz, Mitglied des Parteivorstandes der LINKEN:

Die LINKE unterstützt die internationalen Forderungen nach einer sofortigen Waffenruhe und der Einhaltung humanitärer Normen. Auch für diesen Konflikt gilt: Opfer sind in erster Linie Frauen, Kinder, die Zivilbevölkerung. Im Zuge der andauernden Militäroffensive der Regierung Colombos sind über 250.000 Zivilisten im Nordosten Sri Lankas eingeschlossen, ohne Schutz vor den Kriegshandlungen und ohne humanitäre Hilfe. Beide Konfliktparteien stehen hier in der Verantwortung für eine unverzügliche Beilegung der Kampfhandlungen. weiter


Mitglied des Parteivorstandes der Europäischen Linkspartei

"Alle Journalisten in diesem Land haben Angst"

Die Gefechte zwischen der Armee Sri Lankas und den LTTE-Rebellen fordern immer mehr Opfer - doch das soll keiner wissen: Die Regierung verbreitet ausschließlich Erfolgsmeldungen und verurteilt die Journalisten im Land zum Schweigen.weiter


Ein verwundetes tamilisches Mädchen

Tagesschau über die Lage in Sri Lanka

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Dutzende Zivilisten sterben im Bombenhagel

Im Norden Sri Lankas ist es erneut zu heftigen Kämpfen zwischen Regierungstruppen und tamilischen Rebellen gekommen. Nach Angaben der Vereinten Nationen wurden 52 Zivilisten getötet, 80 Menschen sind zum Teil schwer verletzt. Offenbar werden bei der Militär-Operation auch Streubomben eingesetzt.weiter


Im Norden Sri Lankas sind erneut heftige Kämpfe zwischen Regierungstruppen und tamilischen Rebellen entbrannt. Beim jüngsten Angriff wurden 52 Zivilisten getötet

Demonstration in Berlin

Tamilen aus ganz Deutschland wollen am Mittwoch (4. Februar, 13.00 Uhr) in Berlin gegen das Vorgehen der Regierung von Sri Lanka protestieren. Zu der Demonstration sind 2000 Teilnehmer angemeldet, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. weiter

Hilferuf an die Medien [92 KB]




Kinderkrankenhaus unter Artilleriefeuer

Beim Beschuss eines voll belegten Krankenhauses im Rebellengebiet Sri Lankas sind mindestens neun Patienten getötet worden.
Die Klinik mit 500 Betten wurde nach Angaben von Hilfsorganisationen und Krankenhausmitarbeitern am Sonntag zweimal direkt mit Artilleriegranaten angegriffen. Demnach wurden mindestens neun Patienten getötet und 20 weitere verletzt.weiter


Nach Angaben der UNO hat der Bürgerkrieg in Sri Lanka über 100.000 Opfer gefordert.

Deutscher Diplomat soll ausgewiesen werden

Sri Lankas Verteidigungsminister Gotabaya Rajapakse hatte ausländischen Botschaftern, Journalisten und Hilfsorganisationen Sympathien für die Rebellen vorgeworfen und mit Ausweisung gedroht. weiter


Jürgen Weerth, Deutschlands Botschafter in Sri Lanka

Zitat vom Außenminister Frank-Walter Steinmeier

22.01.2009
„Die Bundesregierung ist über die Lage in Sri Lanka tief besorgt. Über 300.000 Flüchtlingen im Rebellengebiet fehlt es an allem. Sie sind seit über zehn Tagen von internationaler Hilfe völlig abgeschnitten. Das Wichtigste ist jetzt, einen Waffenstillstand zu vereinbaren, um Hilfslieferungen und die medizinische Versorgung der Zivilbevölkerung in den umkämpften Gebieten zu ermöglichen.
Ich rufe zudem die Konfliktparteien auf, dringend zu einer politischen Lösung zu kommen: Mit militärischen Mitteln allein wird sich der Konflikt im Land nicht lösen lassen.“


Außenminister Frank-Walter Steinmeier

Sorge um Pressefreiheit in Sri Lanka

Nach dem Mord an einem regierungskritischen Journalisten fordern Bürgerrechtler und Oppositionelle, die Presse in Sri Lanka besser zu schützen. Unterdessen meldet die Regierung Erfolge im Kampf gegen die "Tamilen-Tiger".weiter

Video über die aktuelle Lage in Sri Lanka
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Der tote Journalist Lasantha Wickrematunge ist in Athidiya, einem Vorort Colombos, aufgebahrt



Sri Lanka: Leben mit der Gefahr
Thomas Imboden lebt mit seinen Kindern in Sri Lankas Hauptstadt Colombo.
Seit einem Jahr werden dort immer mehr auch Zivilisten Opfer der politischen Spannungen.
Ob Thomas Imboden plant, zurück in die sichere Schweiz zu ziehen, erzählt er Bernhard Siegmann.
Download als Mp3 [3.717 KB]

Quelle: http://www.drs.ch/www/de/drs/sendungen/die-fuenfte-schweiz/64853.sh10046104.html




Tamilen auf der Flucht
Seit bald 25 Jahren kennt die tamilische Bevölkerung im Norden und Osten des Inselstaates nur Krieg, Vertreibung und Flucht. Die Tsunamiwelle vom Dezember 2004 hat nicht zu dem erhofften nationalen Schulterschluss geführt.
Kaum irgendwo sitzen so viele Journalisten in Haft, weil sie ihre Arbeit tun.
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Dieser Frau wurde der Arm gebrochen...

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